11.05.20 Die Zivilgesellschaft muckt auf

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Die Zivilgesellschaft muckt auf. Und das tut sie deutlich schriller,
als es dem politischen Establishment in Berlin recht sein kann. 
Die Zeit der Schockstarre scheint vorbei. 
Zehntausende demonstrierten am Wochenende in Stuttgart, Berlin, 
München und Frankfurt am Main, begleitet von dem Vorwurf, 
es handele sich um Verschwörungstheoretiker und Rechtsradikale.
Die Botschaften von Transparenten und Sprechchören belegen diesen Vorwurf 
in seiner Pauschalität nicht.

Freiheit. Demokratie. Grundgesetz
Legt den Maulkorb ab
Sind die Maßnahmen verhältnismäßig?
Gib Gates keine Chance
Betreutes Denken
Wir fordern einen Corona-Untersuchungsausschuss
Sei kein Walking De(ad)pp
Wir wollen unser Leben zurück

Ein buntes Potpourri von Menschen hat sich da zusammengefunden. 
Alles Spinner? Schwer zu glauben. Auch Spinner? Mit Sicherheit.
Aber Fakt ist, es geht um Ängste, die allein dadurch, 
dass sie massenhaft artikuliert werden, eine politische Kraft entfalten, 
die wiederum Fakten schafft. Die Restriktionen der Corona-Politik, 
die wie im Handstreich die Gewerbefreiheit, das Recht am Eigentum, 
die Meinungsfreiheit und das Versammlungsrecht eingeschränkt haben 
und zum Teil noch immer tun, 
rufen mit Zeitverzögerung allergische Reaktionen hervor.

Aus: news.gaborsteingart.com