D - 26419 Schortens / Grafschaft - Jutta und Reinhard Hartwig

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Jutta und Reinhard Hartwig

Fairhandelshaus Mercado Mundial
Accumer Str. 5
26419 Schortens / Grafschaft

Telefon:    00 49 (0)4423-98049
Fax:    00 49 (0)4423-6904
E-Mail:    bio@fair-nuenftig.de
Internet:    www.fair-nuenftig.de

Club der Fair-Nuenftigen  

Freienhaus Piraten-Nest      Video

Gemeinsam autark leben nach, mit oder gerade wegen Corona
Bio-veganes Lebens- und Arbeitsprojekt an der friesischen Nordsee

Im Haupthaus befindet sich ein Bio-Laden mit dem konsequenten Schwerpunkt 
auf vegane Kost auf 450 qm Verkaufsfläche. Hier gibt es alles, 
was man zum tier- und naturfreundlichen Leben braucht: 
ein Vollsortiment bio-veganer Lebensmittel, Obst, Gemüse, eine „Unverpacktabteilung“ 
sowie Pflege- und Reinigungsprodukte. Darüber hinaus bietet ein umfangreiches Angebot 
an „fairen“ Geschenk- und Dekoartikeln, ergänzt mit Haushaltswaren und Kleidung, Einnahmemöglichkeiten.

Das Warensortiment basiert auf dem Motto: 
„Wir haben alles, was Sie brauchen. Und was wir nicht haben, brauchen Sie nicht.“ 
Der Clou ist die eigene traditionelle Kaffeerösterei mit der fairgehandelter Bio-Rohkaffee 
aus 15 Ländern vor den Augen der Café-Gäste oder Seminar-Teilnehmern handwerklich veredelt wird. 
Eine Lese-Bibliothek (vormals die Konzert-Bühne), ein Café, ein Klavier – 
ein buchstäblich „gemachtes Nest“ für Menschen mit Liebe zum Detail 
und Freude an lebensförderlichem Miteinander.

Das Ehepaar Hartwig wohnt im unteren Bereich des Haupthauses.
Im Obergeschoss befinden sich noch zwei - derzeit - zu vermietende Wohnungen. 
Ein Ferienhaus mit Sauna, das Platz für eine vierköpfige Familie bietet, 
sowie ein „Tiny House“, ermöglichen Gästen, temporär Nordseeluft zu schnuppern, 
während sich Hühner, Enten und Gänse auf dem Gelände ihres freien Lebens erfreuen. 
Drei Stellplätze für Wohnmobile gibt es ebenso wie Parkplätze für mehrere PKW. 
Platz besteht noch für Tiny-Häuser oder Jurten. 
Eine Lagerhalle kann um- und ausgebaut werden, so dass weiterer Wohnraum entsteht. 
Ein Konzept von einem Architekten existiert bereits. 
Die Stromversorgung erfolgt zu 90 % regenerativ. 
Für den Fall eines längeren Ausfalls der öffentlichen Strom-, Wasser und Gas-Versorgung 
sind Vorkehrungen getroffen, so dass das Leben und Arbeiten auf dem 6.000 qm-Anwesen 
mit Einschränkungen autark weitergehen kann.

Viele Seen, ein Wald und das Meer ganz in der Nähe

Nicht nur für die Naherholung ist das Ambiente ein Refugium, 
sondern als Lebensmittelpunkt für Menschen, die die Notwendigkeit lebensförderlicher, 
autarker Gemeinschaften erkannt haben. 
Die Website von „Mercado Mundial“ bietet Ihnen eine Reihe von Informationen 
über die Geschichte, die Philosophie des Gründerpaares und den „Fächer der Möglichkeiten“ 
– sowie Fotos und ein Video, für einen ersten Eindruck von den Örtlichkeiten.

Und: Es gibt eine Menge Raum für Gemeinschaftliches. 
In der Vergangenheit wurde das Mercado Mundial von Einheimischen und Menschen
 aus dem Umland, teilweise aus ganz Deutschland, als erlesener Veranstaltungsort geschätzt. 
Nun ruhen diese Bildungs-Aktivitäten weitgehend, weil das Ehepaar Hartwig sich wegen Mangel 
an aktiven Mitarbeitenden auf die Kernaufgaben und den wirtschaftlichen Erhalt seines Lebenswerks konzentriert,
zumal die Entwicklung und handwerkliche Herstellung veganer Lebensmittel 
(Vurst-Spezialitäten für den Verkauf im Laden und den europaweiten Versand sowie Torten 
und andere Backwaren für die Café-Gäste und den Außerhaus-Verkauf
) zeitintensiv ist. 
Der Lockdown hat zur Folge, dass die Akzeptanz des Projektes rasant wächst 
und die Arbeit nur durch konsequenten Verzicht auf die Umsetzung früherer und neuer Aktivitäten
und Ideen machbar ist. Aus Altersgründen hat man sich dazu entschlossen, 
die gesamte Infrastruktur mit besten Bedingungen zur Selbstversorgung, 
und auch zur Existenzsicherung einer kleinen Gruppe , zunächst eines Paares, 
quasi „zu verschenken“.

Ein Generationswechsel steht also an

Ein solches Projekt, das nicht nur im Sinne der Erschaffer ökologisch, fair und tierfreundlich 
weitergeführt werden soll, braucht Menschen, die einen solchen Ort wertschätzen 
und sich entsprechend einbringen wollen. 
Dabei geht es um aktive und verantwortungsbewusste Zukunftsgestaltung. 

Bestenfalls bleibt das Anwesen ein Magnet für Menschen, die sich fair und bewusst ernähren wollen 
und an nachhaltigen Bildungs- und Kulturangeboten interessiert sind: 
Fairer Handel (das MERCADO MUNDIAL ist der größte Weltladen Deutschlands),
bio-vegane Lebensmittel (auch aus eigener Herstellung), Müllvermeidung, konkreter Naturschutz,
ganzheitliche Bildung gehören zum Credo von Jutta und Reinhard Hartwig. 

In diesem Sinne strebt das Paar nun einen sukzessiven Generationswechsel an 
und steht dabei interessierten Nachfolgern in der Einarbeitungszeit mit seinem Know-how 
und aktiver Mitarbeit zur Seite.

Das Ehepaar Hartwig wünscht sich für den ersten Schritt ein verlässliches „Zweierteam“, 
bei dem es sich idealerweise um ein Paar handelt, 
das sich schon durch eine solide und gewachsene Beziehung bewährt hat. 
Handwerkliche und/oder kaufmännische Kenntnisse sind von Vorteil, 
aber nicht zwingend Bedingung. 

Kontakt: fairhandelshaus@fair-nuenftig.de