16.05. 20 Bamberg Rede von Dr. Ernst Trebin

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16.05. 20 Bamberg Rede von Dr. Ernst Trebin

Liebe Mitbürger, ich darf mich vorstellen: 
Mein Name ist Trebin, Dr. Ernst Trebin, ich bin Allgemeinarzt in Bamberg.
Ich bin wie Ihr sehr bewegt von der gegenwärtigen Krise, ich stehe hier, 
weil mich der staatliche Umgang mit der Situation belastet, 
weil mir die Einschränkung unserer Grundrechte Kummer bereitet 
und weil ich mich durch fragwürdige Maßnahmen 
wie Maskenpflicht und Abstandsregelung gedemütigt fühle.

Ich bin irritiert durch die massiven Widersprüche in der Berichterstattung
unserer Medien, ich erlebe eine neue Zerrissenheit unserer Gesellschaft 
und ärgere mich, dass Ihr und ich, weil wir unser Wort erheben 
und unsere Sorgen aussprechen, schon wieder verunglimpft 
und diskriminiert werden, so wie es aber allen ging – von Anfang an –, 
die zur Maßhaltigkeit geraten haben.

Die Epidemie gibt uns Rätsel auf. Im Verhältnis zu früheren Krankheitswellen 
vergleichbarer Art sind wir bisher in Deutschland glimpflich davon gekommen, 
haben aber alle anfangs die Befürchtungen geteilt, 
dass Größeres auf uns zukommen könnte. 
Ich darf Euch aber sagen, dass gerade in der Ärzteschaft die Epidemie 
eher gelassen beurteilt wurde und wird, abgesehen von den organisatorischen Nöten, 
die damit einhergingen, und den Zwängen, die uns auferlegt wurden; 
es gibt, wie Ihr alle wisst, den deutlichsten Widerspruch 
gegen die politischen Entscheidungen gerade aus der Reihe der Ärzte.

Dennoch übersehe ich nicht das Potenzial dieses Corona-Virus 
bzw. seiner Auswirkungen und habe auf der Suche nach Erklärungen 
meine Gedanken unter anderem dem Arzneimitteltelegramm, 
einem pharma-kritischen Magazin, in folgendem Brief vorgelegt, 
den ich Euch nun vorlesen werde:

Sehr geehrte Redakteure des Arzneimitteltelegramms!
Es findet kaum eine öffentliche Diskussion darüber statt, 
warum unser Land nur zu einem Fünftel von Todesfällen betroffen ist 
im Vergleich zu anderen europäischen Staaten wie Italien, Spanien, 
Frankreich oder England und sogar Schweden. 
Und es fällt die ungewöhnliche Altersverteilung der Erkrankten auf. 
Die Altersgruppe der 80-jährigen bringt gewiss in jeder Grippezeit viele Opfer, 
aber diesmal scheint sie besonders betroffen zu sein, 
wohingegen die jungen Menschen, die in Grippezeiten das meiste 
an Atemwegsinfektionen austragen, in der Corona-Krise ziemlich ungeschoren davonkommen.

Es müssen Faktoren vorliegen, die für diese Diskrepanzen verantwortlich sind, 
und sie könnten in unterschiedlichen Ausrichtungen der jeweiligen nationalen Gesundheitssysteme zu finden sein. Der Lock-down, woanders noch drastischer 
vollzogen als bei uns, oder eine marode Krankenhausstruktur in anderen Ländern 
reichen mir als Erklärung nicht aus.

Mich erreichte die Nachricht, dass im primären Hotspot der Ausbreitung in Europa, 
nämlich in der Region Bergamo-Brescia, zu Beginn dieses Jahres 2020 
an die 40.000 Meningokokken-Impfungen durchgeführt worden sind, 
veranlasst durch vereinzelte Erkrankungsfälle an Gehirnhautentzündung (https://www.bsnews.it/2020/01/18/meningite-vaccinate-34mila-persone-tra-brescia-e-bergamo/). 
Nun weiß man, dass es hohe Risiken birgt, in die Inkubationsphase 
einer Epidemie hinein zu impfen, und man darf davon ausgehen, 
dass Corona spätestens seit Dezember 2019 in dieser Region umging. 
Das wäre eine mögliche Erklärung für die hohe Zahl an Opfern der Epidemie 
in dieser Region.

Nun hört man auch noch (FT vom 15. Mai) von einem gehäuften Vorkommen 
des Kawasaki-Syndroms in eben dieser Region, einer fieberhaften Lymphdrüsenerkrankung bei Kindern, und Wissenschaftler sehen hier tatsächlich 
eine Verbindung zu Impfungen. Hat man hier mit einer großen Impfkampagne 
die Immunitätslage von Menschen so umfangreich beschädigt? 
Tatsächlich kommen mir die Auswirkungen von COVID 19 
eher als Autoimmunreaktionen vor denn als die übliche Art einer Infektabwehr.

Was ist aber dann mit dem Rest Italiens und den anderen europäischen Staaten, 
worin unterscheidet sich das Breisgau vom Elsass auf der anderen Seite des Rheins, 
wo es auch unter Ärzten einige Opfer gegeben haben soll? 
Warum trifft es die Alten so bevorzugt und wie erklären sich aber 
im Gegensatz zu den Zahlen hierzulande die 100 Todesfälle 
unter den Mitarbeitern des National Health Service in England, 
unter ihnen viele junge Leute: https://www.bbc.com/news/health-52242856?fbclid=IwAR389Bx6ED7D2qCe_QLcLAT_-rxLF0jfbuAZU36E6zyMqPfNTY4chAp_R0c ?

Ich fürchte einen negativen Einfluss der alljährlichen Influenza-Impfung. 
In der wohlmeinenden Absicht, Menschen vor einer Erkrankung zu schützen, 
schwächt man vielleicht ihre Immunkompetenz durch eine saisonal 
halbwegs wirksame Immunisierung mit einem abgeschwächten Erreger, 
hindert sie aber dadurch vielleicht am Aufbau einer soliden nachhaltigen Immunstimulierung durch die natürliche Erkrankung, die durchzumachen spätestens alle 10 Jahre vielleicht doch einen größeren Wert hat. Nun kommt eine neuartige Mutation der üblichen Viren 
und trifft hart auf die solcherart Unvorbereiteten. Und wer sind denn die Zielgruppe 
der Impfkampagnen: die Alten und die Mitarbeiter im Gesundheitswesen!

Und darin liegt der Unterschied zu Deutschland. 
Erstens werden die Ärzte und das medizinische Personal hierzulande
immer dafür gescholten, dass sie selbst zu wenig Vorsorge treffen 
durch ihre eigene Influenza-Impfprophylaxe (viele wissen schon warum), 
und zweitens unterscheidet sich die Impfquote bei uns deutlich 
gegenüber den Ländern, die wie oben erwähnt, 
wesentlich mehr Todesopfer zu beklagen haben. 
Laut einigen Statistiken liegen wir bei etwa 37% Grippegeimpften im Jahr, 
während Italien, Spanien, Frankreich und Schweden um die 50 % aufweisen, 
England 70%. (https://de.statista.com/infografik/21092/influenza-impfquote-bei-menschen-ab-65-jahren-in-oecd-laendern/)

Und in New York wurden noch im Februar 2020 kostenlose Massenimpfungen 
angeboten (https://patch.com/new-york/whiteplains/westchester-offers-free-flu-vaccines-february ) – die Nachrichten von dort waren ja auch erschreckend.

Aus Großbritannien kamen schon Vermutungen auf Zusammenhänge dieser Art, 
sie sind auch dem Robert-Koch-Institut vorgelegt worden, das darauf antwortete, 
Zitat: es sei ihm kein physiologischer Mechanismus bekannt, 
der einen solchen Einfluss plausibel erklären könnte (laut Correctiv).

Man mag zu Impfungen stehen wie man will, schreibe ich noch, der größte Fehler aber ist, aus lauter Dogmatismus dadurch verursachte Schäden zu verdrängen. Dass das RKI, das doch eng mit der Impfstoff herstellenden Industrie verbunden ist, kein Interesse an einer Aufklärung der von mir mutmaßten Zusammenhänge hat, kann man sich denken.
Mit freundlichen Grüßen
E. Trebin

Liebe Mitbürger, ich glaube, diese Überlegungen sind nicht unlogisch, 
sind keine Verschwörungstheorien, und es ist nicht zu übersehen: 
je höher die Impfrate eines Landes, umso höher die Zahl der Todesfälle, 
England an der Spitze in Europa mit 30.000.
Ich hoffe, dass künftige Studien über diese Fragen Klarheit verschaffen.

Es erklärt sich von selbst, dass ich einem Impfstoff 
gegen den vorherrschenden Erreger keinen Wert einräume, 
vielmehr eine große Gefahr damit verbinde. 
Ich fürchte wie Ihr, dass wir dennoch hierzu genötigt werden könnten. 
Für mich war die Impfpflicht gegen Masern der Beginn 
einer Art von Diktatur und Grundrechteverletzung, 
mir der sich die Türe für weitere Zwangs-Maßnahmen öffnen könnte.

Das Dogma der Impfprophylaxe, in seiner eigentlichen Absicht ja nicht unredlich, 
aber seit Anbeginn vor 200 Jahren immer umstritten, der Wunsch, 
der Gefährdung durch Krankheiten auf diese Weise vorzubeugen,
ist meines Erachtens eine trügerische Hoffnung und führt, so denke ich, 
statt zu einem nachhaltigen Nutzen auf lange Strecken eher in Katastrophen hinein. 
Eine Rückbesinnung auf den natürlichen, klugen Umgang 
mit diesen Herausforderungen würde ich mir wünschen; 
vielleicht ist diese Krise geeignet, unserer Gesellschaft dafür die Augen zu öffnen.

Ich wurde gebeten, zum Schluss noch meine persönliche Einschätzung 
zur Epidemie abzugeben:
Dieser Virusinfekt hat seinen eigenen Charakter und es war nicht falsch,
ihm mit Respekt zu begegnen.
Wir haben nach vielen Wochen vermutlich nun aber alle Kontakt damit gehabt 
und dürften diese Herausforderung weitgehend bewältigt haben; 
die Welle klingt erwartungsgemäß aus. 
Gefährdet mögen noch einzelne, bislang völlig abgeschirmte Personen sein.

Die meisten Infizierten haben keine oder maximal mittelschwere Symptome aufgewiesen.

Die Todesfallrate liegt im Bereich der üblichen saisonalen Infektionswellen
 – bei uns! Die Situation in anderen Ländern bedarf der Klärung. 
Das Durchschnittsalter der Opfer liegt bei über 80 Jahren 
und es bleibt unklar, wie viele davon durch oder nur mit Corona verstorben sind. 
In Bamberg waren von den Opfern mehr als 2/3 Bewohner von Pflegeheimen 
und hatten multiple Vorerkrankungen.

Die strengen Maßnahmen der Isolierung etc. sind hochgradig belastend, 
haben aber wohl wenig Einfluss auf den Verlauf der Epidemie gehabt haben. 
Sie scheinen jetzt kaum mehr berechtigt. 
Jetzt noch mal mit großer Schärfe zu handeln, versteht man nicht mehr.

Ein Immunitäts-Nachweis wird derzeit schon durch die Hintertüre eingeführt, 
obwohl die Aussagekraft der Antikörper-Suchtests hochgradig unzuverlässig ist.

Eine Impfung gegen Corona 19 erscheint mir ebenso sinnlos wie gefährlich.

Wir werden Krisen dieser Art weiterhin haben und tun gut daran, 
in ihnen klug zu handeln, aber vermeiden können wir sie nicht; sie gehören zum Leben.
Ich danke Euch!

DR. MED. ERNST TREBIN
ARZT FÜR ALLGEMEINMEDIZIN
- HOMÖOPATHIE -
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