Zum Verständnis

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Meine Sicht zur Heilung der Wunden durch Gewalt 
beruht auf der Haltung: Einsicht, Reue und Übernahme der Verantwortung 
für die eigenen Taten statt Schuldzuweisungen 
sowie aktive individuelle und gesellschaftliche Wiedergutmachung statt Strafe. 
- siehe Artikel: 'Heilung statt Strafe.'

Jegliche Gewalt muss immer bezeugt und offen gelegt werden
und wenn die Bilder von erlittener Gewalt nicht schön aussehen
so ist es nicht verwunderlich.
Außer den äußeren Wunden gibt es aber auch immer die inneren
und all die lautlosen Schreie.
Es ist unsere gemeinsame Verantwortung Wege zu finden diese Gewalt
zu beenden - egal wer sie zufügt und egal wem sie zugefügt wird -
und all diese entsetzlichen Wunden gemeinsam zu heilen.

Ich finde, dass alle friedvollen Männer verantwortlich sind dafür zu sorgen,
dass jegliche Gewalt durch Männern beendet wird - in Deutschland und weltweit.
Das ist eine notwendige und wertvolle Aufgabe - auch für die Antifa,
statt andere zu verurteilen ohne mit ihnen überhaupt zu reden.
Denn auch dies ist Willkür und Gewalt.

Ich weiß wohl, dass die Zusammenstellung der Gewaltverbrechen durch Migranten
von Menschen vorgenommen wurde, die vermutlich andere Haltungen
gegen über fremdländischen Menschen haben als ich.
Doch kenne ich diese Menschen nicht persönlich,
um dies tatsächlich einschätzen zu können.
Aber das entwertet nicht die von ihnen zusammengestellten Tatsachen der Gewalt
durch Migranten die medial veröffentlicht wurden und werden.
Sich im eigenen Heimatland, im eigenen Zuhause bedroht zu fühlen ist schlimm.                                                                 
Und wenn Menschen in ihrer Not und Hilflosigkeit infolge dieser Gewalt
dann plakatieren 'Ausländer raus' - dann ist dies ein Hilfeschrei,
der ganz eindeutig Klärungs- und Handlungsbedarf zeigt.
Ihnen einfach nur Ausländerfeindlichkeit zu unterstellen
und sie ungefragt und ungehört zu verurteilen ist Unrecht.

Als Frauen sind wir sowohl Beute für einheimische wie auch für fremdländische Männer.                                                         Das ist nicht hinzunehmen.
Und die deutsche Regierung hat noch nie für den Schutz der Frauen,
Kinder und Männer gesorgt.
Bis heute nicht - weder vor inländischen noch vor ausländischen Tätern.

Jegliche gewalttätige Ausgrenzung führt letztendlich zu Streit, Kampf und Krieg.
Wir müssen alle miteinander reden und einander hören
um gemeinsam Wege des Friedens zu finden.
Und ich bin offen mit allen Menschen jeglicher Herkunft
unter friedlichen Bedingungen zu sprechen
um gemeinsame Wege des Heilens zu finden.

In diesem Sinne ...

Rakuna:
Ich bin jetzt 62 Jahre alt.
Als Kind wurde mir sexualisierte und 'häusliche' Gewalt durch zwei Familientäter über viele Jahre zugefügt.
Mit 17 wurde ich vom stellvertretenden Direktor, der auch einer der ersten auf mich angesetzten Stasispitzel war sexuell misshandelt.
Als aktive Sportlerin beim Geländelauf habe ich durch viele männliche Trainer wiederholt sexuelle Misshandlung erlebt -                    an mir selbst und an anderen Mädchen. Einer der Täter war mehrfacher Weltmeister im Moto-cross.
Das waren alles deutsche Männer - alle hellhäutig.

Bei meinen Reisen als Jugendliche ins sozialistische Ausland habe ich auch sexuelle Misshandlungen                                                        durch dort einheimische Männer erlebt - Polen, Tschechen, Slowaken, Ungarn, Rumänen.
Wenn es mir irgend möglich war habe ich versucht mich zu wehren.
Das ging aber nicht immer - besonders als Kind und Jugendliche.
Ich war körperlich unterlegen.

Seit meinem 17. Lebensjahr war ich aktiv im politischen Widerstand gegen die SED-Diktatur.
Ich habe Bestrafungen, Zersetzung, Bedrohung verschiedenster Art, Überwachung,                                                                      Postkontrolle, Wohnungsdurchsuchungen und Vernehmungen erlebt.

Ich war viele Jahre aktiv in der Friedensbewegung und in der Frauenbewegung
Im Herbst 1989 habe ich in Erfurt die Demos mit organisiert
und habe dort auch öffentlich über das herrschende Staatsunrecht gesprochen.
Ich bin Mitbegründerin von Frauen für Veränderung gewesen
als man dafür noch inhaftiert werden konnte.

1989 habe ich mit meiner Freundin die 1. Besetzung einer Stasi-Zentrale in der DDR geplant,
mit drei weiteren Frauen organisiert und zusammen mit mehreren hundert Menschen am 04.12.89 mit umgesetzt.
Darüber wurde in Dokumentationen berichtet: 2013 Doku Zivilcourage von Dietmar Klante, München
https://erfurt.tlz.de/web/erfurt/startseite/detail/-/specific/Erfurt-Film-Zivilcourage-wuerdigt-den-Mut-von-fuenf-Frauen-391156168
und 2014 So nicht Genossen! Vier Frauen retten die Stasi-Akten | Das Erste

Unsere Namen standen auf Listen für Internierungslager,
es gab Schießbefehle von denen wir auch mit bedroht waren,
die im letzten Augenblick gestoppt wurden.
Dass mein Vater SED-Funktionär war hat mich mehrfach vor Haft bewahrt
wie ich später erfuhr.
Teile eines Interviews von mir als Zeitzeugin der SED-Diktatur und der friedlichen Revolution                                                                    finden sich unter https://www.zeitzeugen-portal.de/suche?q=Kerstin+Schön
 

Es ging mir immer darum die Wahrheit des Herzens auszusprechen.
Freiheit ist immer auch die Freiheit Andersdenkender!

Immer habe ich mich für Verständigung und Befriedung eingesetzt
- auch zwischen Stasi-Opfern und Stasi-Tätern.

Ein Teil davon ist zu sehen im Dokumentarfilm ‚Die Schuld der Anderen‘ von Inga Wolfram – Arte (2014)
Darin auch Interview mit mir, Sabine Fabian, Gabriele Stötzer und Tely Büchner
sowie Ausschnitte aus dem von mir initiierten und moderierten Gesprächskreis 2014 mit Opfern und Tätern
der Staatssicherheit in Erfurt in der Gedenkstätte Andreasstraße der Stiftung Ettersberg.

Meine Sicht zur Heilung der Wunden durch Gewalt beruht auf Einsicht,                                                                                  Reue und Übernahme der Verantwortung für die eigenen Taten
statt Schuldzuweisungen sowie aktive individuelle und gesellschaftliche                                                                                    sowie Wiedergutmachung statt Strafe. 
- siehe Artikel: 'Heilung statt Strafe.'

Nach der Wende habe ich mich als Psychiaterin, später auch Psychotherapeutin
in meiner Praxis, in ehrenamtlichen Initiativen, als Stadtverordnete des unabhängigen Frauenverbandes                                                  und als Vorsitzende vom Gleichstellungsausschuss über Jahre für Frauen und Kinder
und für deren Schutz vor jeglicher Gewalt, insbesondere sexualisierter Gewalt, eingesetzt -                                                                            ungeachtet der Hautfarbe der Täter oder der Opfer.

Selbst bin ich auch dabei wiederholt bedroht worden:
auch mit Gewalt und Tod, von Einzeltätern, von Täterzusammenhängen
und von einem CDU-Politiker des Hauptausschusses:
'du gehörst nur mal richtig durchgefickt, dann funktionierst du auch wieder'.

Ich habe das Stadtparlament vorzeitig verlassen weil es keine Veränderungsmöglichkeiten gab.

Wir haben Deutschland 1997 verlassen und haben einige Jahre in anderen Ländern gelebt.                                                                          Aber auch dort habe habe ich die Zeugnisse erlittener Gewalt
von Frauen gehört und deren Schmerz und Elend mit bezeugen müssen:
in Schweden, Canada, USA, Neuseeland, Australien
- die Täter waren Männer verschiedener Herkunft.

Wir haben wiederholt Opfer organisierter Sexsklaverei unterstützt
und sie auch bei uns zu Hause über viele Monate aufgenommen
sowohl in Deutschland wie auch in den 8 Jahren im Ausland,
als wir selbst dort Fremde waren.

2016 hat diese Hilfe von uns dazu geführt,                                                                                                                                                                    dass ich durch einen Backslash einer Täterorganisation                                                                                                                                            mit Hilfe der Staatsanwaltschaft zu Unrecht beschuldigt und verhaftet 
und für 10 Monate in U-Haft weggesperrt wurde.
Die Hauptbelastungszeugen der Falschanklage der Staatsanwaltschaft
gegen mich sind zwei wegen schwerster Sexualverbrechen angezeigte Männer
und zwei ihnen hörige Opfer.
Seit dem 20.10.17 bin ich wieder frei - aber das Verfahren ist nur ausgesetzt.
Ein Überblick dazu auf Grundlage der Presseberichte:
http://zur-corona-krise.info/Erst_Ehrenmedaille_fuer_Zivilcourage_dann_Gefaengnishaft

Rakuna
Dr. med. Rakuna K. Schön 
Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie 
Ottermühle 1 07368 Liebschütz / Remptendorf 
fon: 036640-139943 / 44
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